Variation und Komplexität durch aeroSling-Training
Die meisten Menschen machen Kraft- oder Ausdauertraining um die Leistung zu verbessern. Dabei ist es grundsätzlich so, daß der Körper sich nicht während der Übung “verbessert”, sondern in den Ruhezeiten danach. Verbessern kann hierbei vieles bedeuten – Muskelmasse, höhere aerobe oder anaerobe Ausdauer, Schnellkraft, Koordination oder eine Kombination daraus.
Unser Körper arbeitet extrem effizient und da mit einer Anpassung eine stark erhöhte Energiezufuhr und ein höherer Grundumsatz einhergeht, passt sich der eigene Körper nur an wenn es wirklich sein muss. Sprich nur, wenn eine entsprechend große Nachfrage nach einer Veränderung besteht. Am Besten wird dieses Prinzip fachlich durch die Superkompensation beschrieben:

Quelle: Wikipedia
Die Muskelhypertrophie hingegen erklärt konkret die Art und Weise der Überkompensation. Also, wie der Körper auf mechanische Belastung und dadurch entstehende Mikroverletzungen mit Anpassung reagiert. Kurz gefasst:
Muskelhypertrophie findet nur statt, wenn die Muskulatur über ihr normales Leistungsniveau hinaus beansprucht wird, was einen sogenannten Wachstumsreiz auslöst, welcher wiederum vermehrte Proteineinlagerung bewirkt. Mikrotraumata sind kleinste Verletzungen der Zelle, ausgelöst durch überschwellige, mechanische Belastung und, zu einem deutlich geringerem Anteil, oxidativen Stress.
Ziel eines auf lange Sicht ausgelegten Trainings, sollte aus oben genannten Gründen ein variantenreiches Training mit komplexeren Bewegungsabläufen sein. Wobei “komplex” hier nicht notwendigerweise für schwierig stehen muss, sondern lediglich für die Nutzung von mehreren Muskelgruppen in einer Übung.
Der Körper sollte bei jedem Training mit neuen Reizen versorgt werden, um sich laufend anzupassen. Das aeroSling-Training bietet hier einmalige Möglichkeiten, denn allein durch die Position der Griffe, den Einsatz von alternierenden Übungen und das Prinzip Instabilität stehen dem Trainierenden eine Fülle von Möglichkeiten zur kreativen Trainingsvariation zur Verfügung. Zentral ist außerdem, daß beim aeroSling-Training die Möglichkeit besteht, die Trainingsbelastung während der Übung zu variieren. Der Trainierende kann also unter Belastung die Intensität der Übung verändern. Erreicht wird dieses einfach durch einen anderen Winkel zum Aufhängungspunkt und/oder dem Abstand zum Gerät.
Zusammengefasst bietet das aeroSling-Training alles für ein dauerhaftes, effektives Training mit dem eigenen Körpergewicht. Variationsmöglichkeiten und komplexe Abläufe ermöglichen dauerhafte Anpassungsreize für Muskulatur und Koordination.
Low-Cost Proteindrink mit dem gewissen Kick
Leser meines Blogs wissen, ich bin Bananen-Fan.
Vor, während oder nach jedem aeroSling-Training unterstütze ich meinen Körper mit einem Banane-Proteindrink aus Eigenkreation.
So kann man die Notwendigkeit nach ausreichend Protein in der Nahrung sinnvoll die tägliche Ernährung integrieren. Denn obwohl es Proteindrinks in fast allen Geschmacksrichtungen gibt – Schoko, Kokosnuß-Vanille oder Salami-Schinken (ok, den vielleicht noch nicht) – kann man den Geschmack auch selbst sehr einfach reinbringen. Hierzu verwende ich meistens eine tiefgekühlte Banane, 2-3 gehäufte Esslöffel Proteinpulver-Neutral von DM und 250-300ml Vollmilch (1,5%).
Das hat den Vorteil, das der Proteindrink nicht nur mit leeren Zucker-Kohlenhydraten oder Ersatz-Süßstoffen vollgeknallt ist, sondern ca.
- Kalium 393 mg
- Calcium 9 mg
- Magnesium 36 mg
- Vitamin C 12 mg
… und diverse andere nicht erfasste Mikronährstoffe – verpackt in gut verdaulicher Form enthält. Wichtig ist ein richtig guter Mixer (englisch “Blender” genannt), denn sonst kaut Dieser sich einen Wolf an der tiefgekühlten Banane. Um es dem guten Stück etwas leichter zu machen, die Banane vorher in 3-4 Teile brechen. Und dann ordentlich durchmixen lassen!
Warum den überhaupt tiefgekühlt? Nun, erstens schmeckt es lecker und zweitens lassen sich Bananen so quasi unbegrenzt haltbar machen.
Einfach ein paar Dutzend kaufen, alle in Frischhaltebeutel verpacken und monatelang genießen.
Nach den Festtagen oder als Vorhaben im neuen Jahr: Abnehmen steht für viele auf der Liste ihrer Vorhaben. Fragt sich nur, mit welcher Diätmethode man am besten startet.
Wie viele Diäten gibt es wohl? 50, 75 oder 100? Die Zahl der Diäten liegt um einiges höher. Damit alle die Abnehmen möchten dabei den Überblick behalten, haben die Experten des Ratgeberportals www.abnehmen.net bisher über 200 Diäten bewertet.
abnehmen.net bietet damit den größten Diätvergleich im deutschsprachigen Internet. Alle der 200 Diäten wurden hinsichtlich Vor- und Nachteile, Ernährungsdetails, Kosten und gesundheitlicher Nutzen bewertet.
Und wie bitte schön behält man da den Überblick beziehungsweise findet eine Diät die zum persönlichen Alltag und den eigenen Essvorlieben passt? Dafür haben Claudia und Peggy, die Betreiber von abnehmen.net, gemeinsam mit ihren Experten den Diätfinder entwickelt. Ein Tool, das nach der Beantwortung von neun Fragen die individuell am besten geeigneten Diäten findet.
Zudem gibt es auf dem Portal jede Menge Wissenswertes rund um gesunde Ernährung, Sport sowie Quize und Tests. Lesen und sich informieren ist ja schließlich auch schon mal ein erster Schritt zu einer gesünderen und bewussten Ernährung im neuen Jahr!
Motivation für Motivationslose
Essen wie in ein Steinzeitmensch
Wusstet Ihr das im Moment, rein statistisch gesehen, wirklich niemand etwas über Diäten lesen will? Darum vorab ein Disclaimer:
Die hier beschriebene Ernährungsweise ist keine Diät im “herkömmlichen” Sinne. Trotzdem ist es vielleicht besser sich erst nach Weihnachten damit auseinander zu setzen – quasi als guter Vorsatz für das neue Jahr
.
Seid Jahrzehnten werden wir immer dicker und es gibt viele verschiedene Auffassungen warum das so ist. Meine persönliche Meinung dazu ist, das wir alle unter massivem Bewegungsmangel leiden. Vermutlich kann ein Mensch so ziemlich Alles essen und dabei schlank bleiben, wenn er einen täglich hohen Grundumsatz an verbrauchten Kalorien durch Bewegung hat. Dieses Level an Bewegung werden aber nur die wenigsten von uns dauerhaft erreichen. Dabei ist es natürlich auch wichtig möglichst allen Mangelerscheinungen vorzubeugen. Es gilt also, eine geeignete Ernährung für uns zu finden – die unserem heutigen Lebensstil gerecht wird. Aber wie genau soll diese Ernährung aussehen?

Der für mich interessanteste Ansatz ist die Paleo-Ernährung. “Paleo” kommt von den griechischen Vorsilben palaeo-/paleo- paläo- und bedeutet nichts anderes als “alt”. Alte-Ernährung bzw. die Steinzeiternährung, die uns als Menschen die letzten 2.000.000 Jahre begleitet und erfolgreich gemacht hat. Paleo verfolgt den Ansatz, das wir uns einfach ansehen müssen was unserer Vorfahren seid hunderttausenden von Jahren gegessen haben, um zu wissen, was gut für uns ist. Die größte Aussage bei Paleo ist: Ackerbau und Viehzucht betreibt der Mensch erst seid rund 10.000 Jahren. Im Hinblick auf unsere Entwicklungsgeschichte also nicht mehr als ein Wimpernschlag.
Weiterhin haben Genvergleiche zwischen der DNA von Menschen die vor 10.000 Jahren gelebt haben und “uns” ergeben, dass es nur wenig Abweichung gibt. Um Umkehrschluss bedeutet dies, dass wir auch Heute noch aus Original-Steinzeitgenen gebacken werden und wohl am Besten mit der Ernährung fahren, die wir auch damals zu uns genommen haben. Daraus ergibt sich ein recht einfaches Strickmuster für die tägliche Ernährung, denn es gibt nicht viele Vorgaben.
- Proteinreiche und kohlenhydraht-moderate Ernährung
- Fisch und Fleisch als hochwertige Proteinquellen
- Essen bis man satt ist, ohne Kalorien zu zählen
- Wichtig sind die richtigen Kohlenhydrahte – vorwiegend aus Beeren und Früchten
- Gemüse in Hülle und Fülle
- Nüsse, Esskastanien, Pilze
- Kein körnerbasierten Produkte (Brot, Pasta, Reis) oder Kartoffeln
- Keine Milchprodukte
Vielleicht muss es ja nicht immer die reine Lehre sein aber ich finde das Konzept einleuchtend. Das unsere heutige, extrem hohe Aufnahme von Kohlenhydraten zu sehr vielen Problemen führt, weiss inzwischen Jeder. Vielleicht ist die Besinnung auf “alte Dinge” an diese Stelle genau das Richtige.
Mein Kritikpunkt an diesen Aussagen ist, das ich nicht glaube, das alle Stämme die gleiche “Steinzeiternährung” hatten. Auch hier gab es sicherlich große Unterschiede und daraus folgten unterschiedliche Anpassungen! Ich zum Beispiel habe keinen einzigen flachen Mahlzahn im Gebiss, sondern quasi nur “Reißzähne”, während meine Frau fast nur “flache” Zähne hat. Es lässt also die unwissenschaftliche Vermutung zu, dass meine Gene durchaus eher auf den Konsum von zähem Fleisch angepasst sind. Außerdem ist es Fakt, dass viele Menschen inzwischen eine hohe Toleranz gegen Laktose haben und diese sind somit an die Aufnahme von Milchprodukten angepasst. Das wir uns grundsätzlich an eine andere Lebensweise anpassen können, heisst aber nicht unbedingt, dass Diese optimal für uns ist. Von daher halte ich die Hauptaussagen von Paleo für gültig und gut.
Hier noch ein Link zu einem Wikipedia-Artikel, der auch nicht mit Kritik geizt







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