Ultimate Fighting – die andere Seite

Veröffentlicht am 3 Juni, 2009 von Elmar in Klatsch
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bewegt die Deutschen

Die Ultimate Fighting Championship kommt nach Deutschland und die Sorgen sind groß. Überall werden blutige Bilder und Videos aus den Schubladen gekramt und ordentlich Meinung „gemacht“. Tatsächlich ist der Sport extrem hart und die Frage, ob Jugendliche zu den Live-Events zugelassen werden sollten, mehr als berechtigt.

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Ultimate Fighter im sog. Oktagon-Käfig

Interessant ist es dann aber doch, sich mal nicht von Bildern, Meinungen, sondern Fakten leiten zu lassen. Oft gibt es da ja einen bemerkenswerten Unterschied. Vor diesem Hintergrund war das Stern-TV Interview am 27.5. sehr interessant. Der anwesende Ringarzt nannte interessante Untersuchungen und Zahlen. Ich unterstelle mal, das seine Zahlen ansatzweise korrekt waren.

Tote zwischen 2002 und 2009

  • Ultimate Fighting: 0
  • Boxen: 68
boxen

nicht weniger gefährlich oder blutig aber dafür bekannt - Boxen

Auch die Verletzungshäufigkeit ist beim Boxen und Ultimate Fighting nahezu indentisch. Zur Tatsache, das beim Ultimate Fighting auch noch auf dem Boden weitergekämpft und wenn ein Kämpfer auf dem Rücken liegt, fand ich die Aussage von UF-Kämpfer Gregor Herb interessant. Der, der unten liegt ist nicht der, der notwenigerweise verliert oder die schlechtere Position hat! Für uns unbewanderte Zuschauer wirkt es natürlich anders.

Ich glaube zwar trotzdem, das ich auch auf Dauer kein UF-Freund werden, würde mich aber sehr freuen, wenn diese „Hexenverbrennungsmentalität“ langsam verschwindet. Wenn man UF verbietet, sollte man das Gleiche konsequenterweise auch mit Boxveranstaltungen machen. Auf jeden Fall verbieten sollte man Auftritte von Werner Schneyder zu diesem Thema. Er fiel eigentlich nur durch vollkommen sinnbefreite Kommentare ohne Hintergrundwissen auf Stammtischniveau auf. Peinlich, peinlich!

Kommentare
  1. Dirk sagt:

    Solange Boxsport von RTL, ARD, Eurosport und Co. übertragen wird, hat dieser Kampfsport eine wunderbare Lobby, die durch Beitragszahler subventioniert wird.

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